Goodtime

Relaunch eines Klassikers.

Nach einem Jahrzehnt busy business bekam das Goodtime am Hausvogteiplatz eine kosmetische und organisatorische Überarbeitung, die neues Licht in gemütliche Separees wirft.

Das Goodtime ist seit seiner Eröffnung vor zehn Jahren einer der kulinarischen Hotspots Berlins. Nach dem erfolgreichen Launch des von ett la benn gestalteten Schwestern-Konzepts Goodtime Grill fand nach einem Jahrzehnt auch im Goodtime ein Re-Design aus dem Bestand statt. Mit 156 Sitzplätzen und 320 Quadratmetern Fläche liefert das Ur-Restaurant auf die Minute getaktet authentische und frische asiatische Gerichte.  Gerade zum Lunch werden hier 300 Menüs in 1,5 Stunden zubereitet – eine besondere Anforderung an die Organisation der Küche und des Gastraumes. Das Konzept besinnt sich deshalb thematisch auf asiatischen Minimalismus bei funktionaler Organisation. Für akustische und visuelle Beruhigung sorgen textile Raumtrenner, die aus dem ehemals weiten Raum kleinere intimere Zonen bei mehr Sitzplätzen machen. Durch ihre Semitransparenz schaffen die Behänge weiche Grenzen, sorgen für eine angenehme Akustik und schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Diese wird durch ein neues Lichtkonzept gestützt.

Es sieht vertikale installierte und exklusiv entworfene Leuchten vor, die aus schräg abgeschnittenen, goldenen Metallrohren bestehen. Sie sind in Gruppe auf verschiedenen Höhen arrangiert und richten ihr Spotlight auf die Tischflächen. Das Innere der Schirme wurde für eine warme Lichtfarbe mit Blattgold beschichtet. Der warme Sandton von Licht und Leuchten ist gezielt auf den Holzton des polierten Stäbchenparketts abgestimmt und kontrastiert mit den dunklen Nuancen von Tischen, Stühlen und den gepolsterten, an den Wänden laufenden Bänken. Bei Bedarf kann der Raum übrigens wieder geöffnet werden: Die textilen Raumtrenner sind mobil installiert und lassen sich partiell oder komplett aufschieben. Das Resultat der Modernisierung lässt das ursprüngliche Goodtime noch erkennen, gibt dem Restaurant eine edle Anmutung und einen dem Zeitgeist entsprechenden, modernen Charakter.

FOKUS:

WALLPRINT

Inszeniert

Gemeinsames Essen findet in Asien meist auf der Straße statt. Um die besondere Atmosphäre auch nach Berlin zu bringen wurde in Kooperation mit dem Künstler und Fotografen Otto Alexander Jahrreiss

im hinteren Bereich eines seiner Werke wandfüllend installiert. Der lebendige Garküchen-Print ist Raumabschluss und Farbakzent, der den Charakter des immer betriebsamen Goodtime unterstreicht.

FOKUS:

COMMUNICATION

Food Photography